Zitate

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„...zuerst auf dem Teppich saßen, um unsere volkstümliche, ungezwungene und jugendliche Art zu bekunden"

(Daniel James: „Che Guevara - Mythos und Wahrheit eines Revolutionärs", New York, 1969)


"Der größte Schwindel unserer Zeit besteht darin, daß man Andersdenkenden trickreich zu verdeutlichen sucht, sie stünden alleine da und seien somit machtlos."


(Viviane Forrester, fränzösische Schriftstellerin, in einem Beitrag für den "Tagesspiegel")


"Alle Möglichkeiten, die sich uns eröffnen, werden wir nutzen, um auf Kuba systemzersetzend zu wirken."

(Klaus-Jürgen Hedrich, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, zu einem Antrag der PDS über die Aufnahme entwicklungspolitischer Zusammenarbeit mit Kuba. (in "junge Welt" vom 29. Mai 1998))


"Diejenigen, die in der Freiheit nur die Risiken und nicht die Chancen sehen oder sich von den Freiheiten der anderen bedroht fühlen, werden Freiheit als Streß erleben. Sie sind dann geneigt, die Freiheit anderer beschränken zu wollen oder die Freiheit überhaupt gegen neue Sicherheiten einzutauschen."

(Prof. Dr. K. Peter Fritzsche, Politikwissenschaftler, in einem Interview mit "Neues Deutschland")


"Immerzu bauen wir an Ewigkeiten und vergehen doch im Augenblick"

"Weltanschauungen, wenn man zu lange und zu tief in sie geblickt hat, machen blind."

"Mit einem Führer kommt man vielleicht sicherer ans Ziel, erlebt aber nicht den eigenen Weg."

(Gunter Preuß: "Kieselsteine - Sinn und Unsinnssprüche")


"Was Überwindung kostet, ist den Fernsehapparat nicht einzuschalten und dafür ein Buch zu lesen, im Kreise der Familie und Freunde zu diskutieren, zu wandern oder Fahrrad zu fahren, mit ihnen kulturvoll umzugehen."

(Dr. Gregor Gysi im Geleitwort eines Jahreskalenders für das Jahr 1998 des PDS-Stadtvorstandes Suhl)


"Das menschliche Gehirn arbeitet offensichtlich gemäß einer Variation des berühmten, in The Hunting of the Snark formulierten Prinzips: »Das, was ich euch dreimal sage, ist wahr.«"

Norbert Wiener, Cybernetics (aus Robert Shea/Robert A. Wilson: "Illuminatus! 3 - Leviathan", New York, 1975)


"Doch ist der Marktfundamentalismus inzwischen so mächtig, daß alle politischen Kräfte, die sich ihm widersetzen wagen, kurzerhand als sentimental, unlogisch oder naiv gebrandmarkt werden."

"Menschen sind häufig wohltätig, weil sie sich als gut empfinden möchten, nicht weil sie anderen Gutes tun wollen."

(George Soros: "Die Krise des globalen Kapitalismus - Offene Gesellschaft in Gefahr", New York, 1998)


"Wieviel Kilo Gesinnung muss man abspecken, um machtlinienförmig zu werden?"

"Wer seine Meinungsfreihheit nutzt, um auch vor Systemkritik nicht Halt zu machen, der wird erfahren, was Verleumdungsfreihheit ist."

(Daniela Dahn in ihrer Rede zur Auszeichnung mit dem Kurt-Tucholsky-Preis 1999)


"Gleichwohl ist der Krieg noch immer das wahrscheinlichste Ventil, wenn soziale Konflikte unerträglich werden, und sei es in Form des Bürgerkriegs gegen ethnische Minderheiten oder abtrünnige Regionen."

"Während früher der Besitz von Fernsehapparat und Automobil Status verlieh, gehört es heute zum neuen Luxus, weder ein Fahrzeug besitzen zu müssen noch vom Fernsehen abhängig zu sein. ... Wer ein spannendes Leben führt, verzichtet leichten Herzens auf die flimmernde TV-Scheinwelt..."

(Hans-Peter Martin/Harald Schumann "Die Globalisierungsfalle - Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand", Hamburg 1996)


Wenn wir recht handeln und wenn zwischen jedem Menschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht, dann haben wir Frieden.

(Lehre der Irokesen)

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